Kochklub Küchentisch | Zungen!
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Zungen!

Neun Zungen von Rind, Kalb und Lamm kamen in den Topf und auf den Tisch. Als Vorspeise Gitzi-Züngli mit Kapernvinaigrette und Radiesli (ein Rezept aus der Schweiz mit Lammzunge), eine türkische Kalbszungensuppe mit Joghurt sowie Rinderzunge mit rote Beeten und Meerettichsoße. Als vegetarischer Zwischengang frittierte Bittermelone mit Pak Choi – asiatisch mariniert (das war ursprünglich eigentlich auch für die Zunge vorgesehen). Schließlich als Hauptgang zweierlei Zunge: Rinderzunge geschmort in Rotwein und Kalbszunge mit Madeirasoße an Kartoffelpürrée und grünen Erbsen.

Einige von uns waren der Sache durchaus skeptisch gegenüber. Der Sache auf den Grund gegangen, musste man aber feststellen: Die Lammzungen waren an Zartheit nicht zu übertreffen. Das Fleisch ist wunderbar in der Konsistenz, super mager und auch vom Geschmack her wirklich delikat, die Kombination von Kapernvinaigrette und Radieschen passte gut. Das Schälen der Zunge hatte ich mir ekelig und schwierig vorgestellt, ging aber ganz gut, wenn man die Fleischstücke vorher mit kaltem Wasser ordentlich abgeschreckt. Die Rote Beete ist mit ihrem erdigen, süßlichen Geschmack zu den Zungen mit dem Meerrettich zwar einfach und simpel, aber geschmacklich perfekt. Die Konsistenz der Zungen der größeren Tiere ist natürlich fester, aber auch hier ist die Madeirasoße – als Begleiter sicher ein Klassiker – und auch das Schmorgericht waren auch sehr lecker. So haben wir einen schönen, lustigen und leckeren Abend verbracht. Text: Daniela Höhmann Fotos: Tim Joest

 

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